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Geschafft
12.12.2009 von Ingo.
Trotz aller Wiedrigkeiten haben wir es geschafft. Unsere Pemiere und die beiden folgenden Aufführungen waren ein voller Erfolg. Unser Publikum und auch die Presse fanden unsere Ostrowski Aufführung von “Was einer sucht das findet er” gelungen. Also haben sich alle Bemühungen gelohnt und meine Zweifel wurden ausgeräumt. Ich kann nur noch mal sagen das es sich in dieser Situation gezeigt daß das Kleine Theater Falkensee ein starkes Team ist und ich freue mich einem solchem Team anzugehören und mit diesem weitere Inszenierungen zu erarbeiten
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Schwierige Inszenierung
3.11.2009 von Ingo.
Ja da glaubt man dass es nicht mehr schlimmer kommen kann….
Leider lehrt einem das Leben etwas anderes. Wir haben uns nun endlich wieder einer Inszenierung gewidmet und sind seit neun Monaten am proben und sind alle miteinander Guter Dinge was den arbeitsvortschritt angeht. In vier Wochen steht die Premiere an und es scheint auch alles gut zu gelingen. Rollen geklärt, Kostüme geklärt, Bühne geklärt und Technik auch klar. Alles Bestens. Da kommt´s dann ganz dick. Unser Hauptdarsteller fühlt sich der Rolle nicht gewachsen (über Nacht) und steigt aus. Toll neun Monate Anstrengung für die Katz. Krisenstimmung im Team. Zum Glück für uns springt der Regisseur ein. Ein zweiter Spieler übernimmt die Co Regie es kann weitergehen. Aber vier Wochen….
Werden wir das schaffen oder daran zerbrechen? Das ist eine Menge Arbeit und wird jeden von uns an Grenzen bringen. Schließlich gibt es da ja noch die Familie und Arbeitgeber. Habt Ihr so was schon erlebt? Was kann man hier unternehmen? Verträge mit den Darstellern gibt es nicht. Wir arbeiten ja alle freiwillig an Inszenierungen.
Was passiert wenn´s schief geht? Da sind Fördermittel geflossen, der Regisseur muss bezahlt werden jeder hat bereits mehr oder weniger finanzielle Mittel in die Inszenierung investiert.
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Wie überwindet man eine Krise?
18.7.2009 von Ingo.
Seit der Gründung unseres Theaters gab es immer mal wieder schwierigere Zeiten die alle überbrückt wurden. Nun aber stehen wir, so glaube ich, vor unserer Auflösung. Noch nie sind dermaßen viele Probleme aufgetreten die uns alle vor eine harte Zerreisprobe stellen. Der Hauptgrund hierfür könnte der Wechsel der künstlerischen Leitung sein. Jahrelang wurde unsere Gruppe durch eine Person geführt und geprägt. Nun ist es wie immer im Leben die Zeit veranlasst den Künstlerischen Leiter seine Funktion niederzulegen. Das heranführen eines Nachfolgers ist leider nicht gelungen. Aus unserer Gruppe ist niemand in der Lage die Verantwortung für eine Inszenierung zu übernehmen. Wir arbeiten nun erstmals mit einem Regisseur zusammen den wir nicht kennen. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Was aber nach dieser Inszenierung? Noch haben wir keine Zusage dass die Zusammenarbeit verlängert wird.
Dann kommt noch immer die Stückwahl dazu. Es hat niemand von uns wirklich Zugang zu guten Stücken. In dieser Frage haben wir uns immer auf den künstlerischen Leiter verlassen, der uns immer mehrer Stücke zur Auswahl vorstellte. Was also tun?
Gibt oder gab es bei Euch auch ähnlich gelagerte Sorgen?
Wie seid Ihr damit umgegangen?
Findet man noch Regisseure die für ehrenamtlich (oder mit nur einem geringen Honorar) eine Inszenierung übernehmen?
Wie kann man interessierte Mitbürger gewinnen die sich in irgendeiner Form fürs Theatermachen begeistern?
Ich würde mich über eine rege Beteiligung freuen und erhoffe mir daraus einige Ideen dieser Krise zu entkommen und unser 45 Jahre Bestehendes Theater weiterleben lassen.
Ich finde es wichtig dass es eine Amateurtheaterbewegung gibt. Amateurtheater sind auch Bestandteil einer reichen Kulturlandschaft.
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Hallo Welt!
15.4.2009 von Ingo.
Willkommen zum Blog unseres Kleinen Theater Falkensee! Wir werden Euch mitteilen womit wir uns gerade beschäftigen bzw. was uns gerade beschäftigt. Ich hoffe auf diese Weise einen regen Austauch an Gedanken und Meinungen zu uns, unserer Arbeit sowie allgemeinen Themen zu Amateurtheaterbewegung in Deutschland. Aber nun genug gechwafelt ran ans bloggen!
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